Ich war angetan, weil ich mir das Werk so vorgestellt und gewünscht hätte, also Schwarz-Weiß und sehr gut fokussiert. Und ein toller Ausschnitt wurde generell bei jeder Person gewählt. Und ich fand es schön, Teil davon zu sein.

Magdalena

Diana erzählt von ihrem Fototermin.

Was sagen die, die schon mitgemacht haben?

Die meisten Modelle machen mit, weil sie von diesem Kunstprojekt überzeugt sind und ein Teil davon sein wollen. Manche sind neugierig auf eine besondere Erfahrung und andere machen es nur aus einer Laune heraus...

Diana I Magdalena I Maria

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Diana

Was war Deine Motivation, an diesem Kunstprojekt teilzunehmen?

Nachdem ich schon öfter als Aktmodell gezeichnet wurde, fand ich das Medium Fotografie sehr spannend. Die Skizzen blieben immer zwangsläufig schemenhaft und mir ging es auch darum zu erfahren, wie es sein würde, meinen Körper in einer realitäts-näheren Form abgebildet zu sehen.

Wie hast Du Dich im Atelier gefühlt beim Aufnehmen der Fotos?

Es ist nicht so kalt, wie man denkt! Nein, aber im Ernst, das Atelier war sichtbar blickdicht und auch der kleinere Raum fühlte sich für mich eher geschützt an und nicht etwa klaustrophobisch. Außerdem ist Christof ein angenehmer, respektvoller Mensch, weswegen ich mich auch alleine mit ihm nach kurzer Zeit recht wohl gefühlt habe.

Findest Du es nicht bedenklich, dass es ein Mann ist, der diese Aufnahmen von Dir gemacht hat?

Das war ganz klar eine Sache, bei der ich mir im Vorfeld unsicher war. Es war durchaus eine Überwindung, gerade als Frau alleine mit einem männlichen Fotografen zu sein. Was mich überzeugt hat, waren zunächst positive Erfahrungsberichte der Künstlerin, die den Kontakt vermittelt hat. Aber spätestens vor Ort habe ich die Atmosphäre als stets professionell empfunden, was mich beruhigen konnte.

Als Du Dein Bild in der Ausstellung gesehen hast, was ging Dir durch den Kopf?

Es war etwas surreal; vor allem, weil ich beim Betreten des Raumes instinktiv wusste, welche meine Vulva war! Gerade weil ich sie selten begutachte, und sicherlich nicht von so nahem, war es eine bewegende Erfahrung, diese intrinsische Verbindung zu meinem Körper zu spüren. Auch ist es absolut einmalig, in einem Raum von Menschen umgeben zu sein, die die eigene Vulva betrachten, ohne zu wissen, dass die Besitzerin neben ihnen steht!

Was denkst Du, wie muss man gestrickt sein, um an diesem Kunstprojekt teilzunehmen?

Jemand, der/die sich wünscht, einmal eine neue Art von Körperlichkeit zu erleben und dabei die eigenen Schamgrenzen austesten möchte, kann das hier tun. Es gehört Mut dazu und Überwindung, aber den eigenen Körper als Kunst ausgestellt zu sehen ist eine bereichernde Erfahrung, die es wert ist, dass man sich traut.

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bin auch dabei!
Vulvalippenlandschaft

Weißt du eigentlich, wie besonders du bist?